Montag, 31. August 2009

montagsdepression.


meine müdigkeit beschreibt eine scheibe käse, die den ganzen tag in der sonne liegt und immer wabbeliger und wabbeliger wird. ich hab nicht einmal lust die großschreibtaste zu drücken. die leertaste ist schon anstrengend genung. und der punkt hier. ein montag der ganz üblen sorte. slow motion in slow motion. morgen kaffee.

Sonntag, 30. August 2009

the stage is yours.

Okay. Wenn Niveau nun keine Hautcreme ist, dann das Wochenmake-up für den Schauspieler, der sich Freitagabends frohlockend das Abschminktuch zur Hand nimmt und die Woche einfach abstreift. Das Pokerface in den Spielkoffer befördert. Das Alltagskostüm ordentlich gebügelt und mit gestärktem Kragen in den Kleiderschrank hängt. Die Verwandlung des Dr. Jeckyll zu Mr. Hyde.
Es muss nicht unbedingt der besoffene Krusty sein.. wobei Krusty die Personifikation der coolen Asiness ist. Man kann auch mit Freunden und Perlenschmuck den guten Freixenet aus teuren Sektgläsern trinken und naserümpfend alles als "unter meinem Niveau" bezeichnen. Hauptsache die Tiefkühlpizza um 1:30am für den Hunger danach ist nicht angebrannt. So schmeckt Niveau!

Zitat für die neue Woche:
Life's but a walking shadow, a poor player, that struts and frets his hour upon the stage, and then is heard no more; it is a tale told by an idiot, full of sound and fury, signifying nothing.

William Shakespeare, Macbeth


Donnerstag, 27. August 2009

ich bin ein autist.



6:30am. "Auf 'ner schönen, grünen Wiese liegt ein großer, grauer Berg..." beginnt es zu dudeln. Ein knartschiges Stöhnen, ein rechter Arm, der wie ferngesteuert nach dem Troubadix greift und Otto mit Benjamin ewig auf ihrer schönen, grünen Wiese liegen lässt. Dann heißt es solange im Bett zu liegen, bis einen das schadenfrohe Gelächter des morgentlichen Alltags aus den Kissen schubst. Resignation der besonderen Sorte. Allein dafür, sollte man jeden Morgen wieder als Held gefeiert werden.


Heldenlaster versinken in der Regel glücklicherweise in der Kaffeetasse.

Mit der Zeit, wenn der Schlaf sich aus den Augen verkrümelt hat und die Stim
me wieder menschlich klingt, freundet man sich dann auch mit dem Tag an und gelangt wieder in das vertraute Beieinanderleben mit dem Alltag. Außerdem ist es schon Donnerstag. Außerdem kenne ich jetzt Anna! Jedenfalls die Musik, die sie macht, oder das, was hinter Anna steckt und Musik macht. "Ich bin ein Autist" hieß der Song, der meine Nackenhaare däncen ließ. Deutscher Abspacksound, der hier und da ein bißchen knarzt und "cool" das Synonym für "sinnfrei" sein lässt. Ein weiteres Goldstück für die Sammlung.

Mittwoch, 26. August 2009

königlich.


mittwochs, wenn zu viele Lehrer in irgendwelche Klassenfahrten flüchten und dadurch genug Stunden ausfallen, um den Wecker am Vorabend nicht stellen zu müssen , ist Königtag. Genau an dem Tag, wo das ewige Einerlei seine Höchstform genießt, zeige ich ihm mit 11 Stunden gesundem Schlaf und dekadentem Frühstück den imaginären Mittelfinger der Glückseligkeit. Aber sowas von.
Zu einem Festmal von Morgenessen aus Eiern mit Speck (das dekadente war der Käse dazu :]) und wundervollem Kaffee lief Emiliana Torini und ließ einen in der Bridge von 'Beggars Praye' vor Rührung, die nicht vom Rührei rührte, ganz verge
ssen zu kauen. Wundervolle Platte für den Morgen, das kann ich euch sagen. Ebenfalls wundervoll war der Blick aus dem Küchenfenster, der sich einem bot und einen sonnig, heißen Tag versprach.

Das Leben ist eben doch ein Ponyhof. Ihr Lutscher.
 

Die gute Sonne schien den ganzen Tag und ich habe keinen einzigen UV-Strahl verpasst. An einem Mittwoch. Nungut, jetzt um 22h lässt es ein Bißchen nach mit der Glückseligkeitt, die Sonne scheint auch nicht mehr und der Wecker ist auch wieder auf 6:30. gestellt. Aber Könige waren ja auch nie Langschläfer.


Dienstag, 25. August 2009

beginner.

dies sind die allerersten worte auf meinem meinem allerersten blog. wie aufregend! ich bin gespannt, wie lange ich mich daran erquicke, meine gedanklichen ausgüsse an mr. general public zu verschlieren und vor allem wie erquickend es für mr. general public ist. ich hoffe wir werden gute freunde.