Donnerstag, 27. August 2009

ich bin ein autist.



6:30am. "Auf 'ner schönen, grünen Wiese liegt ein großer, grauer Berg..." beginnt es zu dudeln. Ein knartschiges Stöhnen, ein rechter Arm, der wie ferngesteuert nach dem Troubadix greift und Otto mit Benjamin ewig auf ihrer schönen, grünen Wiese liegen lässt. Dann heißt es solange im Bett zu liegen, bis einen das schadenfrohe Gelächter des morgentlichen Alltags aus den Kissen schubst. Resignation der besonderen Sorte. Allein dafür, sollte man jeden Morgen wieder als Held gefeiert werden.


Heldenlaster versinken in der Regel glücklicherweise in der Kaffeetasse.

Mit der Zeit, wenn der Schlaf sich aus den Augen verkrümelt hat und die Stim
me wieder menschlich klingt, freundet man sich dann auch mit dem Tag an und gelangt wieder in das vertraute Beieinanderleben mit dem Alltag. Außerdem ist es schon Donnerstag. Außerdem kenne ich jetzt Anna! Jedenfalls die Musik, die sie macht, oder das, was hinter Anna steckt und Musik macht. "Ich bin ein Autist" hieß der Song, der meine Nackenhaare däncen ließ. Deutscher Abspacksound, der hier und da ein bißchen knarzt und "cool" das Synonym für "sinnfrei" sein lässt. Ein weiteres Goldstück für die Sammlung.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen